
China-Geschäft verdirbt BMW den Jahresauftakt
n-tv
BMW kann sich dem Negativtrend der Branche nicht entziehen. Auch die Münchener melden ein trübes erstes Quartal. Einmal mehr verhagelt die Kaufzurückhaltung in China einem Autohersteller die Bilanz. Trotz der wenig rosigen Aussichten und der Unsicherheiten durch die US-Zölle hat die Prognose Bestand.
BMW hat einen Fehlstart ins neue Jahr erwischt. Unter dem Strich verdiente der Konzern nach eigenen Angaben in den ersten drei Monaten 2,2 Milliarden Euro. Das waren über ein Viertel weniger als im Vorjahreszeitraum. Vor allem ein schwaches China-Geschäft verdarb den Münchnern die Bilanz. Im weiteren Jahresverlauf dürften auch die US-Zölle noch stärker zu Buche schlagen, die sich auf die aktuellen Zahlen noch kaum ausgewirkt hatten. Dennoch hält der Münchener Autobauer an seiner Prognose fest.
Je anspruchsvoller das Umfeld, umso entscheidender seien Produkte, Strategie und Flexibilität, sagte Konzernchef Oliver Zipse. Man bediene "die unterschiedlichen Kundenwünsche weltweit" und könne so "robuste Ergebnisse" erzielen und Kurs auf die Jahresziele halten.
Schon die im April veröffentlichten Absatzzahlen für das erste Quartal hatten nichts Gutes erwarten lassen: Der deutliche Absturz in China hatte die weltweiten Verkäufe des BMW-Konzerns, zu dem auch Mini und Rolls-Royce gehören, ins Minus gezogen. Konkret um 1,4 Prozent auf 586.000 Autos. Das ergab einen Umsatz von 33,8 Milliarden Euro - 7,8 Prozent weniger als vor einem Jahr.
