
Chaos mit viel «Herzblut»: Bayern auf Kurs zum Uralt-Rekord
RTL
Dreimal Luis Díaz, zweimal Harry Kane: Der FC Bayern rückt die Verhältnisse in der Bundesliga torreich zurecht. Ein Rekord aus Gerd-Müller-Tagen ist für Trainer Vincent Kompany kein Thema. Noch nicht.
Dreimal Luis Díaz, zweimal Harry Kane: Der FC Bayern rückt die Verhältnisse in der Bundesliga torreich zurecht. Ein Rekord aus Gerd-Müller-Tagen ist für Trainer Vincent Kompany kein Thema. Noch nicht. Mit dem Spielball als Trophäe unter dem linken Arm und der Kapuze tief ins Gesicht gezogen eilte Luis Díaz nach seinem Gala-Auftritt gewohnt wortlos aus der Arena. Nach seinem ersten Dreierpack für den FC Bayern und zwei herausgeholten Elfmetern überließ der Mann des Abends die Lobeshymnen lieber Kollegen und Chefs. «Lucho ist clever, aber er liebt dieses Chaos - und das macht ihn so gefährlich», sagte Trainer Vincent Kompany. «Er hat immer diese Chaos-Kreativität. Er spürt das einfach.» Durch die planmäßig von Harry Kane verwandelten Elfmeter und die drei Tore für Instinktfußballer Díaz reagierte der deutsche Fußball-Rekordmeister deutlich auf das zaghafte Dortmunder Aufbegehren im Meisterschaftsrennen. «Ein toller Sieg», schwärmte Kane über den 5:1-Erfolg gegen den Tabellendritten TSG Hoffenheim nach langer Überzahl. Sechs Punkte beträgt der Münchner Vorsprung auf den BVB. Die Torausbeute von 79:19 Treffern nach 21 Spieltagen lässt den FC Bayern mehr denn je auf einen Uralt-Rekord hoffen. Zu Zeiten von Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß und Gerd Müller trafen die Bayern in der Saison 1971/72 101 Mal. In der Spielzeit 2019/20 verpassten die Münchner diese als ewig eingestufte Bestmarke mit 100 Treffern nur ganz knapp. Fällt sie dieses Mal?













