
CDU-Generalsekretär fordert SPD-Spitze zu gemeinsamem Vorgehen gegen Schröder auf
Die Welt
In einem Brief an die SPD-Vorsitzenden hat Mario Czaja die SPD aufgefordert, bei den nächsten Haushaltsverhandlungen Mittel aus dem Bundeshaushalt für Altkanzler Gerhard Schröder zu streichen. Lesen Sie den Brief hier im Wortlaut.
Der CDU-Generalsekretär Mario Czaja hat sich in einem Brief, der WELT vorliegt, an die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken gewandt und sie zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) aufgefordert. Czaja kritisiert darin die „privatwirtschaftlichen Verflechtungen“ von Schröder bis in den „innersten Zirkel“ des Kreml.
Diese seien nach dem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine „endgültig“ ein Skandal. Er gehe davon aus, dass man bei den anstehenden Haushaltsberatungen „gemeinsam“ dafür Sorge trage, dass alle Ausgaben aus dem Bundeshaushalt für den Altkanzler gestrichen werden. „Alles andere wäre eine Zumutung für den Steuerzahler und zynisch gegenüber der Ukraine.“

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