
BYD will 2030 Hälfte seiner Autos im Ausland verkaufen
n-tv
Der chinesische Autobauer BYD verzehnfacht binnen weniger Jahre seine Verkaufszahl. 90 Prozent davon werden noch immer in der Heimat verkauft. Das solle sich bis 2030 ändern, berichten Insider. Vor allem in Europa sollen die Wagen künftig vermehrt rollen.
Chinas führender Autobauer BYD will Insidern zufolge bis 2030 die Hälfte seiner Fahrzeuge im Ausland verkaufen. Ein massiver Anstieg, der das Unternehmen zu einem Konkurrenten der weltgrößten Automobilhersteller machen würde, sagten vier mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Wachstum werde durch die Expansion in Europa und Lateinamerika vorangetrieben, während BYD und alle anderen chinesischen Auto-Marken aufgrund von Handelsbarrieren weiterhin vom US-Markt ausgeschlossen seien.
Führungskräfte von BYD hätten das Ziel für 2030 seit Ende vergangenen Jahres in kleinen Gruppen Investoren vorgestellt und dabei die Expansion in Europa als entscheidend betont, so einer der Insider. BYD sei nun überzeugt, "die richtigen Produkte zu haben, um seinen chinesischen Erfolg auf ausländischen Märkten zu wiederholen", erklärte eine weitere Person, die mit den Gesprächen des Automobilherstellers mit Investoren vertraut ist.
