
Bundesregierung erwägt Verdopplung des Bundeswehr-Kontingents in Litauen
Die Welt
Die Nato will die Präsenz im Baltikum erhöhen. Dafür hat auch die Bundesregierung Pläne zur Aufstockung des Bundeswehr-Kontingents in Litauen um rund 500 Soldaten. Einen baldigen Angriff Russlands auf Estland, Lettland und Litauen erwartet man in Brüssel allerdings nicht.
Die Präsenz der Bundeswehr in Litauen könnte vor dem Hintergrund der Spannungen mit Russland verdoppelt werden. Außen-Staatsminister Tobias Lindner (Grüne) sprach am Montag im Deutschlandfunk über eine Aufstockung auf bis zu 1000 Soldaten. Eine Entscheidung solle in den nächsten Tagen fallen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums teilte mit, es seien bereits Kräfte für die Mission „vorgemerkt“.
Derzeit sind in Litauen, das seit 2004 der Nato angehört, im Rahmen der sogenannten „Enhanced Forward Presence“ des westlichen Militärbündnisses rund 500 Soldaten der Bundeswehr stationiert. Lindner wies im Deutschlandfunk darauf hin, dass auch eine Verdopplung dieses Kontingents von Russland nicht ernsthaft als Bedrohung interpretiert werden könne. Sollte dies doch geschehen, dann „wäre das Propaganda“, sagte der Grünen-Politiker.

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