
Bundesanwaltschaft klagt Umfeld von Linksextremistin Lina. E. an
n-tv
Wegen Gründung einer linksextremistischen kriminellen Vereinigung ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen vier Männer und drei Frauen um die bereits verurteilte Lina E. Sie sollen Menschen angegriffen haben, die sie als "Rechte" ansahen. Ihnen werden daher auch versuchter Mord und Körperverletzung vorgeworfen.
Die Bundesanwaltschaft hat sieben weitere mutmaßliche Linksextremisten aus dem Umfeld von Lina E. angeklagt - darunter den mutmaßlichen Anführer der Gruppe Johann G. Die Karlsruher Behörde wirft sechs von ihnen die Mitgliedschaft und einem die Unterstützung einer linksextremistischen kriminellen Vereinigung vor. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Dresden muss nun entscheiden, ob und wann es zum Prozess kommt.
Beamte des Landeskriminalamts Sachsen hatten den damals 31-jährigen G. im November in einem Regionalzug nahe Weimar festgenommen. Der frühere Lebensgefährte von Lina E. soll nach Angaben der Bundesanwaltschaft innerhalb der Vereinigung zusammen mit Lina E. "eine herausgehobene Stellung" eingenommen haben.
