
Brandstiftung in Dahlem - Gruppe bekennt sich
n-tv
Linksextreme habe es auf eine Funkmastanlage und die Stromversorgung in einem noblen Wohnviertel Berlins abgesehen. Die Polizei stuft einen Bekennertext als echt ein.
Berlin (dpa/bb) - Nach einem Feuer an einem Trafohäuschen und einer Funkmastanlage in Berlin-Dahlem hat sich eine linksextreme Gruppierung namens "Vulkangruppe" zu der Brandstiftung bekannt. Die Polizei hält einen Bekennertext für echt. Zuvor berichtete die Berliner "B.Z.".
In dem Schreiben, das auf der linksextremen Plattform Indymedia veröffentlicht ist, schreiben die Verfasser: "Villenviertel lahmlegen. (...) Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten." Die "Vulkangruppe" habe am Dienstag ein Trafohaus zur Stromversorgung des Viertels in der Clayallee/Pücklerstraße angezündet. Auch ein Funkmast sei entflammt.
Sie verweisen in ihrem Schreiben auch auf die 1. Mai-Demonstration im Grunewald, einem teuren Wohnviertel im Südwesten Berlins. Am Mai-Feiertag zogen Demonstranten durch den Ortsteil Grunewald unter dem Motto "Milei, Musk und Merz zum Mars".
