
Brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst tritt zurück
Die Welt
Kritik gibt es an Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) schon lange – jetzt zieht die Ehefrau von Bundeskanzler Olaf Scholz Konsequenzen. Auf Ernst folgt der bisherige Staatssekretär Steffen Freiberg.
Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) tritt von ihrem Amt zurück. Ernst habe Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Montag um ihren Rücktritt gebeten, teilte die Staatskanzlei in Potsdam am Montag mit. Auf Ernst folgt Staatssekretär Steffen Freiberg. Die gebürtige Hamburgerin ist die Ehefrau von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).
Über die Hintergründe des Wechsels an der Ministeriumsspitze wurde zunächst nichts bekannt. Für 14.00 Uhr wurden Erklärungen von Woidke, Ernst und ihrem Nachfolger angekündigt.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











