
Brand bei Zulieferer bremst Ford aus
n-tv
Die aggressive Zollpolitik von US-Präsident Trump spiegelt sich auch in den Quartalszahlen von Ford wider - allerdings weniger dramatisch als erwartet. Ein Feuer bei einem wichtigen Aluminium-Zulieferer wird den US-Autobauer aber Milliarden kosten.
Dem US-Autoriesen Ford macht neben geschäftlichen Hürden durch die Importzölle der Regierung von Präsident Donald Trump auch ein Brand bei einem wichtigen Aluminium-Zulieferer zu schaffen. Durch die Lieferengpässe werde es eine Belastung von 1,5 bis 2 Milliarden Dollar geben, teilte Ford bei der Vorlage von Quartalszahlen mit. Dafür soll im kommenden Jahr aber die Produktion der in den USA populären Pickups der F-Serie um 50.000 Fahrzeuge hochgeschraubt werden.
Trumps aggressive Handelspolitik mit neuen Importzöllen drückte im vergangenen Quartal das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern um 700 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 603 Millionen Euro). Trotz dieser Belastung übertraf Ford die Markterwartungen deutlich.
