
Brüssels große Gebäude-Illusion – „Das ist ein absurder Vorschlag“
Die Welt
Wohnhäuser in der EU sollen bis 2033 auf einen wesentlich höheren Energieeffizienz-Standard gebracht werden, um die Klimaziele zu erreichen. Einem Immobilienverband geht jetzt die Geduld aus. In einem Brief an die Bauministerin warnen die Interessenvertreter vor den Konsequenzen.
Die ehrgeizigen EU-Klimaschutzpläne könnten die Sanierungskosten für Wohngebäude in Deutschland auf einen dreistelligen Milliardenbetrag jährlich anwachsen lassen. Wohngebäude sollen bis zum Jahr 2030 mindestens auf die europäische Effizienzklasse E gebracht werden. Bis 2033 soll die Klasse D vorgeschrieben sein.
Das Vorhaben geht weit über bisherige Vorschläge von Rat und EU-Kommission hinaus, Deutschland unterstützt die Pläne. In einem Brief an Bauministerin Geywitz, der WELT vorliegt, warnen die Interessenvertreter vor den Konsequenzen: „In Deutschland müssten fast 45 Prozent aller Wohngebäude innerhalb von neun Jahren saniert werden. Das ist ein absurder Vorschlag.“

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