
Bosnisches blaues Auge
Frankfurter Rundschau
Der bosnische Serbenführer Milorad Dodik unterschätzte den Unmut der Wähler. Bei den nächsten Wahlen droht ihm die verdiente Quittung.
Der Hang zum starken Mann schien in Europas Südosten lange naturgegeben. Doch nach der Justizflucht des mazedonischen Ex-Premiers Nikola Gruevski, der Inhaftierung von Rumäniens Ex-Sozialistenchef Liviu Dragnea und der Abwahl von Montenegros Ex-Dauermachthaber Milo Djukanovic sind mit Ungarns Regierungschef Viktor Orbán, Serbiens Aleksandar Vucic und Bosniens Serbenführer Milorad Dodik noch drei selbstverliebte Regenten ins Straucheln geraten. Der Grund: Sie unterschätzen den Unmut über ihre autoritären Eskapaden und korrupten Machenschaften.
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