
Biden erweist Powell die letzte Ehre
n-tv
Beim Trauergottesdienst für Colin Powell würdigen zahlreiche Republikaner und Demokraten den ersten schwarzen Außenminister der USA. Neben Präsident Biden erweisen auch die Ex-Präsidenten Obama und Bush dem Opfer der Corona-Pandemie die letzte Ehre. Donald Trump ist nicht dabei.
Mit einem Trauergottesdienst in der Hauptstadt Washington haben die USA Abschied von dem verstorbenen früheren Außenminister Colin Powell genommen. An der Zeremonie in der Washington National Cathedral nahmen unter anderem Präsident Joe Biden und seine Vorgänger Barack Obama und George W. Bush teil. Eingeladen waren auch die früheren Außenministerinnen Madeleine Albright, Condoleezza Rice und Hillary Clinton sowie ranghohe Militärs wie Generalstabschef Mark Milley.
"Heute schmerzt mein Herz, weil wir einen Freund verloren haben und unser Land einen seiner großartigsten und loyalsten Soldaten", sagte Albright in einer Rede über den früheren Vier-Sterne-General. "Doch selbst während wir das Ausmaß unseres Verlusts betrachten, können wir fast eine wohlbekannte Stimme hören, die uns auffordert, nein: uns befiehlt, nicht mehr traurig zu sein, unseren Blick wieder von der Vergangenheit auf die Zukunft zu richten und uns wieder um die Angelegenheiten des Landes zu kümmern und das Beste aus unserem Leben zu machen."
