
Besetzung des irakischen Parlaments durch Demonstranten dauert an
Die Welt
Nach der Besetzung des irakischen Parlaments sind viele weitere Demonstranten in die Hochsicherheitszone in der Hauptstadt Bagdad geströmt. Am Sonntag erweckte der Sitzstreik eher den Eindruck fröhlicher Feierlichkeiten als den eines politischen Protests.
Hunderte Anhänger des Schiitenführers und einflussreichen irakischen Geistlichen Muktada al-Sadr haben am Sonntag den zweiten Tag in Folge das Parlament des Landes besetzt gehalten. Am Vortag hatten sie Sicherheitsmauern rund um das Gebäude in der schwer gesicherten Grünen Zone der Hauptstadt Bagdad eingerissen, in der sich offizielle Gebäude und ausländische Botschaften befinden, hatten das Parlament gestürmt und dort einen Sitzstreik begonnen.
Mit ihrem Protest wollen sie eine Allianz vom Iran unterstützter Parteien unter der Führung des Langzeit-Rivalen Al-Sadrs, dem früheren Regierungschef Nuri al-Maliki, von der Regierungsbildung abhalten. Bereits am Mittwoch waren Anhänger Al-Sadrs erstmals in diesem Jahr in das Parlament eingedrungen. Die Vorkommnisse verschärften die politische Krise in dem Land.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












