
Berliner CDU fordert härteres Vorgehen gegen Clankriminalität
Die Welt
Vier Monate vor einer möglichen Wahlwiederholung in Berlin bringt sich die CDU in Stellung: In einem Positionspapier stellt die Partei zehn Punkte gegen Clankriminalität vor. Die Herkunft und der soziale Hintergrund der Täter dürften „nicht tabuisiert“ werden.
Die Berliner CDU hat ein schärferes Vorgehen gegen Clankriminalität gefordert. In einem Positionspapier, das WELT vorliegt, präsentiert der Landes- und Fraktionschef Kai Wegner einen Zehn-Punkte-Plan „gegen das organisierte Verbrechen“. Darin heißt es, Berlin sei „seit Jahrzehnten“ nicht mit der nötigen Konsequenz gegen organisierte Kriminalität vorgegangen. Das müsse sich jetzt ändern.
Grundvoraussetzung dafür sei, das Problem der Clankriminalität beim Namen zu nennen. Die Herkunft und der soziale Hintergrund der Täter dürften „nicht tabuisiert“ werden. Polizei und Staatsanwaltschaft müssten Clans durch „permanente Beobachtung“ und „konsequente Razzien“ zurückdrängen.













