
Berliner Bürgermeister: "Wir bekennen uns zur Freiheit"
n-tv
Noch ein knappes Jahr, dann wird in Berlin gewählt. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, spricht über die Stadt, aber auch das, was neben Verkehr, Vergabe und Verwaltung die Gemüter beunruhigt. Wie es momentan in den Bürgerämtern aussieht, er seinen Umfragenvorsprung halten will und was er von Olympia in Berlin hält, erzählt er ausführlich im Interview mit ntv.de. Das ist nicht immer sexy, aber dennoch gut so.
ntv.de: "Kai Wegner wirkt wie ein Ruhepol im aufgeregten Berliner Politik-Betrieb" habe ich letztens gelesen – ist doch auch mal schön, so etwas zu hören, oder?
Kai Wegner: Wichtig in der Politik ist es, Ruhe zu bewahren. Die Dinge wirken zu lassen, die unterschiedlichen Anforderungen auszugleichen, nicht immer gleich loszurennen. Meine Art ist es eher, mir alles anzuschauen, mit möglichst vielen Beteiligten zu sprechen und dann eine Entscheidung zu treffen. Wenn ich also als Ruhepol wahrgenommen werde, fühle ich mich gut wiedergegeben.
Bob Hanning, Handball-Manager der Berliner Füchse, hat kürzlich bei einer Veranstaltung beklagt, dass nicht mehr viele Verantwortung übernehmen wollen – sehen Sie das ähnlich?
