
Berlinale-Drama! Tricia Tuttle siegt im Machtkampf
RTL
Seit dem Ende der diesjährigen Berlinale wird über deren Leitung heftig diskutiert. Man wirft Tricia Tuttle Antisemitismus vor. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer erwägt sogar ihre Absetzung. Dann wird Kritik daran laut. Nun ist die Entscheidung gefallen.
Seit dem Ende der diesjährigen Berlinale wird über deren Leitung heftig diskutiert. Man wirft Tricia Tuttle Antisemitismus vor. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer erwägt sogar ihre Absetzung. Dann wird Kritik daran laut. Nun ist die Entscheidung gefallen. Bei einer erneuten Aufsichtsratssitzung ist in der Hauptstadt jetzt über die künftige Ausrichtung der Berlinale entschieden worden. Am Vormittag kam der Aufsichtsrat der zuständigen Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) zusammen, und auch Tricia Tuttle selbst war bei den Gesprächen anwesend. Immerhin wurde hier ihre Posten diskutiert. Mit positivem Ausgang für die 55-Jährige: Sie bleibt im Amt. Geplant sind aber ein „beratendes Forum“ sowie die Ausarbeitung eines Verhaltenskodexes für alle Kulturveranstaltungen des Bundes, wie Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nach einer Krisensitzung im Kanzleramt mitteilte. Bereits im Vorfeld hatte die US-Amerikanerin klargemacht, sie habe nicht den Plan, zu gehen: „Ich bin sehr stolz auf mein Team und das Festival und möchte die gemeinsam begonnene Arbeit in vollem Vertrauen und mit institutioneller Unabhängigkeit fortsetzen.“ Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der einen Wechsel an der Spitze des Internationalen Filmfestivals angestrebt hatte, gab sich zuletzt diesbezüglich ebenfalls zuversichtlich. „Wir sind auf einem guten Weg, die Berlinale zukunftsfest aufzustellen“, sagte der parteilose Politiker. Zuvor war heftig über die Zukunft der Intendantin und des Festivals selbst diskutiert worden. Wenige Tage nach dem Ende des Filmfestivals hatte die „Bild“ gemeldet, Tuttle solle abberufen werden. Hintergrund sei der Umgang mit dem Nahostkonflikt während des Festivals im Februar. Nachdem Wolfram Weimer eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung für vergangenen Donnerstag einberufen hatte, formierte sich in der Kulturbranche breiter Protest. Etliche Organisationen und Filmschaffende meldeten sich kritisch zu Wort und warnten vor staatlichen Eingriffen in die Unabhängigkeit des Festivals.

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