
Berlin sieht im Nexperia-Streit "positive Signale" aus China
n-tv
Eine Nachricht aus China dürfte die deutsche Autoindustrie zumindest hoffen lassen: Im Streit um den niederländischen Chiphersteller Nexperia soll es Ausnahmen vom erlassenen Exportverbot geben. Für wen die Ausnahmen gelten und unter welchen Umständen sie greifen, bleibt offen.
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die von China angekündigten Ausnahmen beim Exportverbot für Nexperia-Chips begrüßt. "Die jüngsten Meldungen aus China sind positive erste Signale der Entspannung", erklärte ein Ministeriumssprecher. Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums hatte zuvor mitgeteilt, Peking werde "die tatsächliche Situation der Unternehmen umfassend berücksichtigen und Ausnahmen für Exporte gewähren, welche die Kriterien erfüllen".
Die niederländische Regierung hatte Nexperia, das zum chinesischen Konzern Wingtech gehört und seinen Sitz in den Niederlanden hat, Ende September unter ihre Kontrolle gestellt. Peking belegte Nexperia-Produkte daraufhin mit einem Exportverbot. Europäische Autohersteller und Maschinenbauer fürchten deshalb Lieferengpässe und Produktionsstopps.
