
Bei seinem Ausflug in die Weltpolitik begleiten Scholz die Probleme in der Heimat
Die Welt
In New York entwirft der Bundeskanzler vor den Vereinten Nationen die Vision einer Ampel-Außenpolitik. Im Hinterzimmer versuchen seine Berater amerikanische Investoren zu überzeugen, dass deutsche Energieversorger eine Zukunft haben.
Olaf Scholz ist tatsächlich das erste Mal in New York – nicht nur als Bundeskanzler, sondern auch als Mensch. 64 Jahre musste er werden, bis er zum ersten Mal die inoffizielle Hauptstadt der Welt besucht. Die Freude daran ist ihm anzumerken. So gönnt sich der Kanzler am Dienstagmorgen erstmal den Klassiker vieler New York-Touristen: Er joggt durch den Central Park. Und noch ein Ausflug aus dem Politischen bringt er in seinem vollgepackten Tag unter: eine Stadtführung. Ein touristischer Termin, aber doch mit politischem Beigeschmack. Denn der Kanzler lässt sich vom Schriftsteller Daniel Kehlmann durch die Hochhausschluchten führen.
Der Autor war schon am Montagabend bei einem Dinner dabei, das der deutsche UN-Botschafter David Gill für Scholz ausrichtete. Außerdem auf der nicht veröffentlichten Gästeliste: „A.G.“ Sulzberger, der Herausgeber der New York Times, und Melinda Gates, die milliardenschwere Philanthropin und Ex-Frau von Microsoft-Gründer Bill Gates.













