
Bei der Frage, ob Deutschland ihn gezwungen habe, lacht Biden nur
Die Welt
Joe Biden will nun doch Abrams-Panzer an die Ukraine liefern. Experten erkennen darin jedoch kein Einknicken gegenüber Deutschland. Stattdessen sei es um Diplomatie, Geschlossenheit und militärische Überlegungen gegangen.
Eigentlich hatte US-Präsident Joe Biden keine größeren politischen Auftritte für diese Woche geplant. Am Mittwochmittag trat er im Weißen Haus dann doch ans Rednerpult und hatte Großes zu verkünden. Die USA werden der Ukraine zur Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg 31 Abrams-Panzer zur Verfügung stellen. Der Entscheidung war ein Gespräch mit europäischen Staats- und Regierungschefs am Morgen vorangegangen.
Betont herzliche Worte richtete Biden an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). „Ich bin Kanzler Scholz dankbar dafür, dass er Leopard 2 Panzer zur Verfügung stellt“, sagte Biden und lobte den deutschen Regierungschef auch danach überschwänglich. „Ich möchte dem Kanzler für seine Führungskraft danken und für seinen standhaften Einsatz für unser gemeinsames Bemühen, die Ukraine zu unterstützen.“ Scholz sei ein „enger Freund.“

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











