
Büro oder Homeoffice – Jetzt beginnt das Ringen um die Heizkosten
Die Welt
Um weniger Energie zu verbrauchen, will das Unternehmen Henkel seine Mitarbeiter zurück ins Homeoffice schicken. Im Bundestag wird befürchtet, dass durch solche Vorhaben steigende Heizkosten auf die Beschäftigten abgewälzt werden sollen. Eine Koalitionsfraktion zeigt sich offen.
Arbeiten im Homeoffice klingt für viele nach Entspannung. Keine Fahrtwege, kein Business-Outfit – einfach Laptop auf und los geht’s. Nach einer neuen Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes hat das Arbeiten von zu Hause für die Beschäftigten aber auch viele Nachteile: Demnach machen 28 Prozent der Heimarbeiter oft unbezahlte Überstunden.
Die Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit sowie die Arbeit am Abend sind deutlich weiter verbreitet. Und die Beschäftigten verbrauchen den eigenen Strom, das eigene Wasser und Gas. Genau darauf setzen in Zeiten drohender Energieknappheit und steigender Preise die ersten Unternehmen.

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












