
Auf Gold folgt Platz neun: Raimund «leicht gefrustet»
RTL
Philipp Raimund feiert auf der Normalschanze den Olympiasieg. Auf der Großschanze hat er mit dem Kampf um Medaillen nichts zu tun. Nach dem Wettkampf gibt es Ärger mit Fans.
Philipp Raimund feiert auf der Normalschanze den Olympiasieg. Auf der Großschanze hat er mit dem Kampf um Medaillen nichts zu tun. Nach dem Wettkampf gibt es Ärger mit Fans. Philipp Raimund musste nach seinem Gold-Märchen nicht nur eine sportliche Enttäuschung verkraften, der beste deutsche Skispringer fühlte sich auch noch von slowenischen Fans provoziert. «Das fand ich ein bisschen unangebracht», sagte Raimund. «Komplett unnötig.» Der Olympiasieger auf der Normalschanze sprang beim Sieg des slowenischen Saison-Dominators Domen Prevc auf den neunten Platz. Damit war er der beste Deutsche. Silber ging an den nach dem ersten Durchgang noch führenden Japaner Ren Nikaido. Bronze sicherte sich der Pole Kacper Tomasiak. «Logischerweise bin ich jetzt gerade leicht gefrustet», sagte Raimund. Er stellte klar, dass er mit Prevc selbst überhaupt kein Problem habe. «Ich glaube, die Fans nehmen sich manchmal zu viele Rechte raus», sagte er und dachte dabei auch an die polnische Springerin Pola Beltowska. Die 19-Jährige war nach dem vorzeitigen Ausscheiden ihres Teams im Mixed-Wettbewerb massiv in sozialen Netzwerken angefeindet worden. Raimund sprang im italienischen Predazzo 131 und 136 Meter weit. Auf eine Medaille fehlten dem gebürtigen Göppinger am Ende umgerechnet fast acht Meter.













