
Auf diesen Schleichwegen gelangen sanktionierte Waren nach Russland
Die Welt
Im vergangenen Jahr sind die deutschen Exporte nach Armenien, Kasachstan und Kirgisistan stark gestiegen. Über diese Ex-Sowjetrepubliken sowie Staaten wie China oder Türkei gelangen womöglich sanktionierte Waren nach Russland – bis hin zu deutschen Luxuskarossen.
Waldemar Weirich hat in Saarbrücken als Busfahrer gearbeitet und ist jetzt nach eigenen Angaben Disponent im Verkehrsbetrieb. In einem Vorort der Saarmetropole kandidierte er 2014 für die Linken zum Gemeinderat. Und obendrein betrieb der heute 58-jährige Russlanddeutsche spätestens ab Ende 2018 einen schwungvollen Handel mit Elektronikteilen für russische Kunden – unter dem Namen Industrial Components Weirich und mit Sitz in seinem Reihenhaus im Vorort.
Laut russischer Einfuhrlisten lieferte der Saarländer Produkte von Texas Instruments oder Fujitsu, aber auch von deutschen Herstellern wie Infineon, Kathrein und Würth Elektronik. Um die 1400 Lieferungen von Transistoren, Schaltungen, Datenverarbeitungsgeräten und anderen Teilen gingen laut des US-Portals Importgenius bis Mai 2022 über das Unternehmen des früheren Busfahrers nach Russland – meist an eine Firma in Sankt Petersburg.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











