
Argentinien stutzt wegen der Einreise Tausender schwangerer Russinnen
Die Welt
Allein in den vergangenen drei Monaten sind fast 6000 schwangere Russinnen nach Argentinien gereist, um dort zu gebären. Hintergrund ist ein Gesetz, wonach diese Kinder und ihre Eltern den argentinischen Pass bekommen können. Argentinien fürchtet jedoch Missbrauch der Pässe. Mehr im Liveticker.
Die argentinischen Behörden haben besorgt auf die Einreise zahlreicher schwangerer Russinnen reagiert, die ihre Kinder in dem südamerikanischen Land zur Welt bringen wollen. Das Einwanderungsamt habe diese Woche sechs Russinnen die Einreise verweigert, weil sie sich fälschlicherweise als Touristinnen ausgegeben hätten, sagte Behördenleiterin Florencia Carignano. Ein Richter ließ am Freitag (Ortszeit) jedoch Einsprüche aller sechs Frauen gegen die Entscheidung zu.
Carignano sagte, im vergangenen Jahr seien 21.757 Menschen mit russischer Staatsbürgerschaft nach Argentinien eingereist, von denen rund 10.500 schwanger gewesen seien. In den vergangen drei Monaten seien es dann schon 5819 Schwangere gewesen. Viele hätten kurz vor der Niederkunft gestanden. „Erst gestern Abend kamen mit dem letzten Flug von Ethiopian (Airlines) 33 russische Staatsbürgerinnen an, die etwa in der 32., 33., 34, Schwangerschaftswoche waren“, sagte sie.

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