
Antisemitismus in Europa hat durch Pandemie zugenommen
Die Welt
„Neue antisemitische Mythen und Verschwörungstheorien, welche die Juden für die Pandemie verantwortlich machen, sind in den Vordergrund getreten“, steht im Antisemitismus-Jahresbericht der EU. Die Kommission hatte Anfang Oktober erstmals eine Strategie gegen Antisemitismus vorgestellt.
Der Antisemitismus in Europa hat während der Corona-Pandemie – insbesondere im Internet – zugenommen. Zu diesem Schluss kommt der am Dienstag veröffentlichte Antisemitismus-Jahresbericht der Europäischen Agentur für Grundrechte (FRA). „Neue antisemitische Mythen und Verschwörungstheorien, welche die Juden für die Pandemie verantwortlich machen, sind in den Vordergrund getreten“, heißt es darin. Zugleich erschwere jedoch ein Mangel an zuverlässigen Daten die Bekämpfung des Problems.
Der Bericht stützt sich auf eine Auswertung offizieller Daten der EU-Mitgliedstaaten sowie Daten von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Verbindung zwischen Antisemitismus und der Corona-Pandemie stellte demnach vor allem das deutsche Recherche- und Informationszentrum für Antisemitismus (Rias) her: In den ersten Monaten der Pandemie standen demnach 44 Prozent der registrierten antisemitischen Vorfälle in Deutschland mit dem Coronavirus in Zusammenhang.

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