
Anhänger der Grauen Wölfe arbeitet bei Berliner Polizei
Die Welt
Ein Polizist des Zentralen Objektschutzes posiert im Internet mit Symbolen türkischer Rechtsextremisten. Als Rapper glorifiziert er den Angriffskrieg gegen Kurden im Norden Syriens. Der Fall nährt Sorge vor einer Unterwanderung von Institutionen durch Extremisten.
Ein Musikvideo: Tolga K. steht vor einer roten Türkeiflagge und salutiert. Dann blendet das Bild aus, wird überdeckt von Videosequenzen. Sie zeigen die türkischen Streitkräfte im Einsatz, Soldaten mit vorgehaltener Waffe, Kampfjets über Syrien, die blutige Niederschlagung des Putschversuchs in der Türkei 2016.
K. rappt: „Diejenigen, die dem Ungläubigen gehorchen, werden durch die Türken geschlachtet. Wir geben unser Leben für Gott, für jeden Märtyrer wird abgerechnet.“

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












