
An der Laterne statt in der Kaserne
Frankfurter Rundschau
Nach dem Kasernenfiasko in Russland setzt der DFB bei der WM 2026 auf Nagelsmanns Wünsche. Kurze Wege und kein City-Hopping sind garantiert.
Eines hat DFB-Sportgeschäftsführer Andreas Rettig sofort klargestellt: Bei der Suche nach einem WM-Quartier für das große Turnier 2026 wird den Wünschen des Bundestrainers entsprochen. Den Fehler, der Rettigs Vorgänger Oliver Bierhoff unterlaufen ist, als er das Basislager 2018 im Moskauer Vorort Watutinki kasernenähnlich aufbaute, um die Anfahrt zum (nie erreichten) WM-Finale zu minimieren, soll nicht wieder vorkommen. Seinerzeit protestierte Joachim Löw non-verbal, als er sich vorm Spiel gegen Schweden an seinem Lieblingsstandort auf der Promenade des Schwarzmeerdomizils Sotschi an eine Laterne lehnte. Bald darauf war Deutschland raus.













