
Althusmann rechnet mit Kampfkandidatur um CDU-Vorsitz
Die Welt
Es wäre „ohne Zweifel vorteilhaft“, wenn die CDU sich auf einen Kandidaten für den Vorsitz einigen könnte, sagt Niedersachsens Landeschef Bernd Althusmann. Fügt aber hinzu: „Ich sehe das noch nicht“. Mehr im Live-Ticker.
Niedersachsens Landeschef Bernd Althusmann hält die dritte Kampfkandidatur um die CDU-Führung seit Angela Merkels Rückzug 2018 nicht für ausgeschlossen. „Es wäre ohne Zweifel vorteilhaft, wenn die CDU sich auf einen Kandidaten einigen könnte. Ich sehe das noch nicht“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Eine Mitgliederbefragung wäre eine wichtige Option. Der „innerparteiliche Spaltpilz seit 2018“ müsse schnell überwunden werden, mahnte das CDU-Präsidiumsmitglied. Der Vorstand entscheidet am 2. November über das Verfahren.
Partei- und Fraktionsvorsitz müssten nicht wie zu Merkels Zeiten in einer Hand sein, zumal die Breite der Partei dann besser erkennbar bleibe. „Die Bundestagsfraktion wird das neue Kraftzentrum der Union sein, weil sie der Widerpart im Parlament gegenüber der Bundesregierung ist.“

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












