
Aiwanger: Mehr Eigenerzeugung bei Energie und Lebensmitteln
n-tv
Augsburg (dpa/lby) - Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordert als Konsequenz aus der Ukraine-Krise mehr Eigenerzeugung in Deutschland. "Wir müssen künftig bei allen Produkten - von Baumaterial über Energie bis zu gesundheitlichen Schutzausrüstungen und Lebensmitteln - auf mehr Vorrat und Eigenerzeugung setzen", sagte Aiwanger der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag). Auch müsse der Ausbau der eigenen Energieerzeugung bis hin zur Speicherung von Wasserstoff vorangetrieben werden.
Scharfe Kritik übte Aiwanger an der deutschen Gas-Strategie: "Die Bundesregierung und die Energieversorger haben es versäumt, die Gaslager rechtzeitig zu füllen." Der Bund müsse "Energiesteuern und Netzentgelte wegnehmen soweit rechtlich möglich und die Pendlerpauschale sofort erhöhen", sagte Aiwanger der Zeitung.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












