
6:0, 6:0 - Swiatek verpasst Anisimova die Abreibung ihres Lebens
n-tv
6:0, 6:0. Ein Ergebnis, das es in einem Grand-Slam-Finale eigentlich nicht geben kann. Erst zum zweiten Mal in der Open Era gelingt dies der Polin Iga Swiatek im Finale gegen die bemitleidenswerte Amanda Anisimova. Die Polin wandelt damit auf den Spuren von Steffi Graf, der das 1988 in Paris gelungen war.
Iga Swiatek nahm die Venus Rosewater Dish mit breitem Grinsen aus den Händen von Herzogin Kate entgegen, Amanda Anisimova rang nach einer historischen Demütigung unter Tränen nach Worten: Mit einer Machtdemonstration für die Geschichtsbücher hat die Polin den Thron von Wimbledon erobert und ihren sechsten Grand-Slam-Titel perfekt gemacht.
Die Ausnahmeathletin demütigte die US-Amerikanerin Anisimova am Samstag in einem der einseitigsten Endspiele der Tennis-Geschichte im All England Club mit 6:0, 6:0 und feierte ihren ersten Turniersieg seit den French Open 2024 - auf Grand-Slam-Niveau war es ihr 100. Sieg.
"Es fühlt sich sehr surreal an. Ich möchte Amanda für tolle zwei Wochen gratulieren", sagte Swiatek. In ihren kühnsten Träumen hätte sie sich das nicht vorstellen können, so Swiatek, die ihrem Trainer dankte: "Nach den Auf und Abs in letzter Zeit haben wir gezeigt, dass es klappen kann."
