
4000 Migranten bei Großrazzia in Libyen festgenommen und in Lager gebracht
Die Welt
Viele Geflüchtete versuchen über Libyen nach Europa zu kommen. Nach einer Razzia in Tripolis wurden nun illegale Migranten, Drogenhändler und Alkoholschmuggler festgenommen und in ein Lager gebracht. Dort könnten sie Menschenrechtlern zufolge mehr Gewalt ausgesetzt sein.
Libysche Sicherheitskräfte haben bei einer Großrazzia in der Hauptstadt Tripolis nach eigenen Angaben rund 4000 Migranten festgenommen. Sie seien zunächst in ein Sammellager gebracht worden und sollten später auf andere Lager verteilt werden, teilte das libysche Innenministerium am späten Freitagabend mit. Es handele sich um „illegale Flüchtlinge“ verschiedener Nationalitäten.
Bilder zeigen, wie bewaffnete und teils vermummte Sicherheitskräfte die Menschen festnehmen und auf Pick-ups in das Lager transportieren. Dem Innenministerium zufolge richtete sich die Razzia in einem Stadtteil im Westen von Tripolis gegen „Drogenhändler, Alkoholschmuggler und illegale Migranten“.

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