
„Wohnungsbau in Schockstarre“ – Deutschland stellt das Bauen ein
Die Welt
Bei Ein- und Zweifamilienhäusern herrscht inzwischen ein regelrechter Baustopp. Auch die Zahl der Genehmigungen für neue Wohnungen ist jetzt drastisch eingebrochen. Ökonomen warnen bereits vor einer neuen Mietpreiswelle. In den Metropolen hat sie bereits an Dynamik gewonnen.
Vor gut einem Jahr begann die Baukrise. Als wegen hoher Zinsen und Preise viele Häuslebauer ihre Pläne für ein Eigenheim aufgaben, gingen die Genehmigungszahlen für Ein- und Zweifamilienhäuser zurück. Jetzt schlägt die Baukrise in ganzer Breite zu.
Im Januar wurden insgesamt nur 21.000 neue Wohnungen bundesweit genehmigt, meldet das Statistische Bundesamt am Freitag. Gegenüber Januar 2022 war das ein Rückgang um 26 Prozent. Bereits im vergangenen Jahr waren die Baugenehmigungen auf den tiefsten Stand seit 2018 gefallen. Mit dem weiteren Rückgang sacken sie jetzt auf einen Wert, den es zuletzt im Februar 2015 gegeben hat.

Der Dax hat einen Rekord erreicht und auch die Aktien an den US-Börsen reüssieren wie nie. Wer es bislang verpasst hat, die Kraft des Kapitalmarktes für die Schaffung von Wohlstand zu nutzen, kann damit jetzt beginnen. WELT stellt die ETFs vor, mit denen es Sparer besonders klug zur Million schaffen.












