
„Wir haben versagt“ – Schuldeingeständnis einer Zeitung und ihr Angriff auf die Behörden
Die Welt
Die dänische Boulevardzeitung „Ekstra Bladet“ titelt mit einem Schuldeingeständnis, weil sie vermeintlich falsche Corona-Zahlen der Regierung unkritisch übernommen habe. Doch statt Selbstkritik greift das Medium vor allem die Behörden scharf an – die sich nun wehren.
„Seit fast zwei Jahren sind wir – die Presse und die Bevölkerung – fast hypnotisch mit den täglichen Corona-Zahlen der Behörden beschäftigt“, schreibt Journalist Brian Weichardt im Leitartikel der Boulevardzeitung „Ekstra“ Bladet. Die durch die Zahlen – und deren Interpretation durch Behörden – verursachte mentale Alarmbereitschaft, das ständig schlummernde Corona-Monster, habe an den Nerven aller gezerrt. „Deshalb müssen wir auch über unseren eigenen Einsatz Bilanz ziehen“, schreibt Weichardt. „Und wir haben versagt.“
Tatsächlich geht es im Artikel, der auch in den sozialen Medien Wellen schlug, hauptsächlich um eine Zahl. Die Journalisten hätten vor allem den Unterschied zwischen den Patienten, die wegen Corona eingewiesen wurden, und denen, die mit Corona in den Krankenhäusern gelegen haben, nicht kritisch genug hinterfragt, meint Weichardt. Nach Angaben des Journalisten hatten mehr als ein Viertel der registrierten Covid-19-Patienten in den dänischen Krankenhäusern im Dezember eine andere Haupt-Diagnose.

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