
„Skrupellos im Stich“ gelassen – 2400 Ortskräfte noch immer in Afghanistan
Die Welt
Auch drei Monate nach dem westlichen Truppenabzug aus Afghanistan befinden sich noch zahlreiche Ortskräfte im Land. Das sorgt für harsche Kritik. Die Ampel-Koalition gelobt unterdessen baldige Besserung.
Drei Monate nach dem endgültigen Abzug internationaler Truppen harren Tausende afghanische Ortskräfte deutscher Institutionen noch immer in Afghanistan aus. Wie aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervorgeht, sind darunter rund 2400 aktive und ehemalige Ortskräfte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Zwischen Ende August und dem 7. November sind den Angaben zufolge indes 456 Ortskräfte in Deutschland eingereist.
Ende Juni dieses Jahres hatten nach einem Nato-Beschluss die letzten deutschen Soldatinnen und Soldaten vorerst Afghanistan verlassen. Die Entwicklungsarbeit sollte zunächst fortgesetzt werden. Doch die islamistischen Taliban eroberten das Land binnen kürzester Zeit wieder zurück und die Ortskräfte bangen seither um ihr Leben.

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