
„Sie müssen sich keine Sorgen mehr um mich machen. Auf Wiedersehen :)“
Die Welt
Wiktor schrieb noch seine Englisch-Prüfung. Er erzählte stolz seiner Mutter, wie gut es gelaufen war. Dann ging er, direkt nach der Schule, zur U-Bahn-Station Centrum und warf sich unter einen Zug. Wiktor wurde 15 Jahre alt. Die Geschichte eines Jungen, der seinen Platz nicht finden durfte.
Warschau, die U-Bahnstation Centrum. Überwachungskameras verfolgen jede Bewegung der Fahrgäste.Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie ein Junge sorgfältig erst den einen, dann den zweiten Schuh zubindet, wie er sich umschaut und schließlich, als er den nahenden Zug sieht, in aller Ruhe unter die rasenden Waggons springt. Danach kommen eine Menge Gaffer zusammen, ein Krankenwagen, der ihn in eine Klinik bringt, die Polizei und die übrigen Dienste. Nach zwei Stunden ist die Situation in der U-Bahn unter Kontrolle. Im Krankenhaus kämpft der Junge um sein Leben. Er heißt Wiktor.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












