
„Koloniale“ Denkmäler gestürzt, kanadische Fahne weht auf halbmast
Die Welt
„Kein Völkermord mehr“ riefen die Demonstranten, die in der Stadt Winnipeg Denkmäler von Königin Victoria und auch der amtierenden britischen Monarchin umstürzten. Sie fordern eine Aufarbeitung der Verbrechen an der indigenen Bevölkerung.
Nach dem Fund Hunderter anonymer Gräber von indigenen Kinder wird Kanada von teils gewalttätigen Protesten erschüttert. In mehreren Städten kam es zu Demonstrationen. In Winnipeg stürzten und beschädigten die Protestler unter anderem Denkmäler, die sie an die koloniale Vergangenheit des Landes erinnern: Eine Statue von Queen Victoria wurde vom Sockel geholt und mit roter Farbe übergossen, eine – deutlich kleinere – Statue der amtierenden Monarchin Elizabeth II. wurde ebenfalls umgestoßen. Medienberichten zufolge wollten die Protestler darin ihre Empörung über die koloniale Vergangenheit des Landes und die in der Vergangenheit begangenen Verbrechen an der indigenen Bevölkerung zum Ausdruck bringen. Viele von ihnen riefen Parolen wie „Keinen Völkermord mehr“.More Related News

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