
„Können Sie sich das vorstellen? Im ölreichsten Land der Welt gibt es kein Benzin!“
Die Welt
Maria Corina Machado ist eine der wichtigsten Oppositionellen Venezuelas. Seit acht Jahren darf sie das Land nicht verlassen, wurde im Parlament brutal attackiert, überlebte ein Attentat. Im Interview formuliert sie klare Forderungen an die USA und Europa.
Maria Corina Machado (53) ist eine der populärsten und prominentesten Oppositionsfiguren in Venezuela. Sie gilt im Land als die schärfste Kritikerin des sozialistischen Regimes von Präsident Nicolás Maduro. Allein auf Twitter folgen der liberalen Politikerin mehr als 4,3 Millionen Menschen. Maduro wirft ihr Verschwörung vor, die Justiz entzog ihr die politischen Grundrechte. Im Zoom-Interview spricht Machado über die aktuelle Lage im Land, die Millionen Flüchtlinge und die bevorstehenden Verhandlungen zwischen der Regierung und Teilen der Opposition in Mexiko. WELT: Ihnen ist einmal beim Versuch, eine Rede im Parlament zu halten, von zwei sozialistischen Parlamentarierinnen das Nasenbein gebrochen worden. Sie haben ein Attentat überstanden. Ihnen wurden die politischen Rechte entzogen. Sie werden bedroht. Trotzdem bleiben sie Venezuela. Warum gehen Sie nicht ins Exil?
Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.

„Welchen Beweis brauchen Sie noch?“ – Netanjahu fordert weitere Länder auf, sich Krieg anzuschließen
Bei iranischen Raketenangriffen auf eine Atomforschungsanlage in Südisrael versagt das Flugabwehrsystem, über 100 Menschen werden verletzt. Netanjahu fordert angesichts Teherans Angriffs auf einen Militärstützpunkt von anderen Nationen, sich dem Kampf anzuschließen. Mehr im Liveticker.











