
„Jetzt darf niemand die beleidigte Leberwurst spielen“, sagt Lauterbach
Die Welt
Gesundheitsminister Karl Lauterbach wirbt weiterhin für eine allgemeine Corona-Impfpflicht und nimmt die Länder in die Pflicht. Bleiben die Infektionszahlen hoch, können sie Maßnahmen in den „Hotspots“ verschärfen. Zum Hotspot könne auch ein ganzes Bundesland werden, so Lauterbach.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat das Ende vieler Corona-Schutzvorgaben erneut verteidigt und die Länder zur Umsetzung der neuen Rechtsgrundlage aufgerufen. „Wir können nicht immer weiter die Freiheitsrechte der gesamten Bevölkerung begrenzen, nur weil zehn Prozent der Über-60-Jährigen nicht impfbereit sind“, sagte er am Sonntagabend im ARD-„Bericht aus Berlin“.
Die Schutzmaßnahmen liefen jetzt nicht aus, sondern noch für zwei Wochen bis 2. April weiter, erläuterte Lauterbach. Es könne sein, dass die Fallzahlen dann schon stabiler seien oder sinken – wenn nicht, könnten Auflagen in „Hotspots“ sogar verschärft werden.





