
„Ich mache mir keine Illusionen über eine Lösung des Nahost-Konflikts“
Die Welt
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist auf Nahost-Reise. Sie will sich weiter um eine Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt bemühen, rechnet aber nicht mit einem schnellen Erfolg. Einig ist sie mit ihrem Amtskollegen Jair Lapid im Kampf gegen Antisemitismus.
Die Bundesregierung setzt weiter auf eine Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt. Das hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bei ihrem Antrittsbesuch in Israel am Donnerstag deutlich gemacht. „Auch diese Bundesregierung ist davon überzeugt, dass die verhandelte Zweistaatenlösung noch immer die beste Lösung ist“, sagte Baerbock.
Zuvor hatte sie mit Israels Außenminister Jair Lapid über die Beziehungen beider Länder gesprochen. Baerbock lobte die „vertrauensbildenden Schritte“ der israelischen Regierung, darunter die Ausstellung von Arbeitsgenehmigungen für Palästinenser, verurteilte jedoch wie die große Koalition den Siedlungsbau der Israelis. „Wir halten den Siedlungsbau für schädlich und mit dem Völkerrecht nicht für vereinbar“, sagte sie.

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