
„Extreme Gewalt“ – Mehr als 800 Migranten stürmen in die EU
Die Welt
Am Mittwoch und Donnerstag drangen mehr als 800 Migranten gewaltsam in die spanische Nordafrika-Exklave Melilla ein. Sie sollen dabei „extreme Gewalt“ ausgeübt haben und Grenzbeamte teils schwer verletzt haben, heißt es aus Madrid. Die Lage sei besorgniserregend.
Bei zwei der größten Migranten-Anstürme der vergangenen Jahre auf die spanische Nordafrika-Exklave Melilla sind innerhalb von 24 Stunden mehr als 800 Menschen ins Gebiet der EU gelangt. Insgesamt hätten rund 3700 Menschen von Marokko aus versucht, die sechs Meter hohen Grenzzäune zu überwinden, teilte die Regierung in Madrid mit. Trotz des heftigen Widerstandes der Grenzbeamten hätten dies am Mittwoch 491 Migranten, am Donnerstag weitere 350 unter Anwendung „extremer Gewalt“ geschafft. Madrid sprach von einer „Krise größeren Ausmaßes“. Man sei sehr besorgt.
Insgesamt 43 Beamte der spanischen Polizeieinheit Guardia Civil wurden nach amtlichen Angaben bei den beiden Aktionen, die jeweils frühmorgens stattfanden, zum Teil schwer verletzt. Sie würden in Melilla im Krankenhaus behandelt, hieß es.

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