
„Erdogan sieht sich ständig durch Verschwörungen bedroht“
Die Welt
Noch am Wochenende setzte der türkische Präsident zum Großkonflikt mit dem Westen an – und wollte zehn Botschafter aus dem Land werfen. Nun fällt die Eskalation plötzlich doch aus. Was steckt hinter dem erratischen Verhalten?
Es wäre das geräuscharme Ende einer diplomatischen Krise, die überraschend laut begonnen hatte. „Steht euch zu, die Türkei so zu belehren? Wer seid ihr schon?“ Das hatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Samstag in einer Rede den Botschaftern von zehn westlichen Staaten zugerufen, darunter Deutschlands oder der USA.
Die Diplomaten hatten in einem gemeinsamen Appell die Freilassung des inhaftierten Mäzens Osman Kavala gefordert, dem die Steuerung der Erdogan-kritischen Gezi-Proteste 2013 vorgeworfen wird. Erdogan erklärte, er habe seinen Außenminister angewiesen, die Ausweisung der Botschafter in die Wege zu leiten.

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