
„Du hast gewonnen“ – Israels Außenminister erinnert in Mauthausen an Großvater
Die Welt
„Er hat nie jemandem Unrecht getan. Er war kein bekannter Mann. Er hasste niemanden. Er war einfach nur… Jude“, sagte Israels Außenminister Jair Lapid am Holocaust-Gedenktag im ehemaligen KZ Mauthausen über seinen von den Nazis ermordeten Großvater.
In sehr persönlichen Worten hat der israelische Außenminister Jair Lapid am Holocaust-Gedenktag an seinen von den Nazis ermordeten Großvater erinnert. Bei der Verhaftung seines Großvaters Bela Lampel im März 1944 habe seine Großmutter die Beine des SS-Mannes umklammert und ihn angefleht: „Vergessen sie nicht, sie haben auch eine Mutter“, sagte Lapid am Donnerstag bei einer Gedenkveranstaltung im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen in Österreich.
Der durchaus höflich wirkende SS-Mann habe aber nur mit einem „Es ist Zeit“, seinen Großvater zum Gehen aufgefordert. Kein Jude habe eigens mehr einen Koffer packen müssen, sagte Lapid. Für den Fall der Fälle hätten die Juden schon gepackt gehabt.

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