
„Die Gaslieferungen sind nicht in Gefahr“, sagt Draghi nach Telefonat mit Putin
Die Welt
Stellt Russland seine Gaslieferungen ein, weil sich der Westen weigert, in Rubel zu bezahlen? Italiens Ministerpräsident Mario Draghi hat mit dem Kreml-Chef gesprochen und versucht, Klarheit in das Verwirrspiel zu bringen. In einem wichtigen Punkt aber bleibt er zurückhaltend.
Die Verwirrung in Berlin, Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten ist in diesen Tagen groß. Müssen Deutschland und Europa russische Gaslieferungen künftig in Rubel anstelle von Euro oder Dollar bezahlen? Und wird Waldimir Putin die Lieferungen einstellen, wenn die Europäer entsprechende Forderungen weiter ablehnen?
Um diese Frage zu klären, hatten am Mittwoch erst der italienische Ministerpräsident Mario Draghi und anschließend der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz mit Putin telefoniert. Doch die Mitteilungen, die auf die Telefonate folgten, schufen eher mehr Verwirrung, als zur Klärung der Fragen beizutragen. So teilte Steffen Hebestreit, Sprecher der Bundesregierung, mit: Putin habe zwar gesagt, dass die Gaslieferungen ab dem 1. April in Rubel zu begleichen seien, jedoch zugleich betont, „dass sich für die europäischen Vertragspartner nichts ändern werde.“

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