
„Die ältere Generation fühlt sich an den Krieg erinnert“
Die Welt
Polen hat an der Grenze zu Belarus den Ausnahmezustand verhängt und 2000 Soldaten geschickt. Völlig übertrieben, kritisieren Menschenrechtler und Opposition. Aber Warschau bleibt hart und lässt keine humanitäre Hilfe zu – aus internen Gründen. Reportage aus einem Niemandsland.
Es hört sich an wie Gebrüll, das Geräusch im Wald von Bialowieska. Überall in diesem riesigen und ältesten Urwald Europas, der zum Teil in Belarus, zum Teil in Polen liegt, ertönt das Röhren von Hirschen. Auch die Grenzbeamten beider Länder und die fast 2000 Soldaten hören es. Letztere hat Warschau hierher geschickt, um die Grenze gegen den hybriden Angriff des Regimes von Aleksander Lukaschenko zu schützen. Das Röhren erschreckt auch diejenigen, die in Brüssel und den angrenzenden Ländern als Waffen in diesem „Krieg“ gesehen werden: Dutzende von Migranten und Asylsuchenden, die Minsk an die Nordost-Grenze der EU geschickt hat und von denen einige nun in diesem Niemandsland festsitzen.
„Wenn wir nicht effektiv und konsequent handeln, werden wir von einer Welle illegaler Flüchtlinge überrollt“, sagte Polens Innenminister Mariusz Kaminski.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












