
„Der Wolf ist das Sinnbild einer naiven Natur-Glorifizierung“
Die Welt
Die Republik vor dem Regierungswechsel: Was sind jetzt die Themen, die Deutschland bewegen, wie ist die Lage? WELT-Herausgeber Stefan Aust spricht Klartext. Heute: Warum die politisch gewollte Wiederansiedlung des Raubtiers Wolf jetzt zu Problemen führt.
WELT: Der scheidende Wolfsberater der Region Cuxhaven meldet zunehmende Übergriffe in Dorf-Nähe, die Verharmlosung der Wölfe falle ihm auch Kindern gegenüber schwerer.
Stefan Aust: Wölfe sind wunderschöne Wildtiere, aber sie gehören eben in die Wildnis. Und Deutschland ist ein Land mit sehr wenig echter Wildnis, sondern ein hochverdichtetes Land mit großen Siedlungsflächen und bewirtschafteten Feldern. Das mag man ja bedauern, aber nun einfach so zu tun, als ließe sich dennoch beides an einem Ort haben, zeugt von einem größeren Realitätsverlust.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












