
„Den Ukrainern geht langsam die Munition aus“
Die Welt
Für die Entwicklung der Kampfhandlungen in der Ukraine ist die Frage des Kandidatenstatus in der EU laut Carlo Masala völlig egal. Der Politikwissenschaftler von der Universität der Bundeswehr München erklärt, warum Putin darauf spekuliert, dass die Kämpfe noch bis in den Herbst und Winter andauern.
WELT: Herr Masala, der ukrainische Präsident Selenskyj sagt, er fürchtet als Reaktion auf den möglichen EU-Kandidatenstatus seines Landes stärkere Angriffe aus Russland. Warum will er trotzdem diesen Status, militärstrategisch scheint es aktuell wenig sinnvoll zu sein, oder?
Carlo Masala: Nein. Militärisch ist die Frage des Kandidatenstatus für die Ukraine in der EU völlig egal. Es ist natürlich von hoher symbolischer Bedeutung, weil damit ein Signal gegeben wird, dass die Ukraine nicht nur ein europäischer Staat ist, sondern ein potenzieller EU-Staat. Mit Blick auf ihre Westorientierung und die zukünftige Westbindung. Russland versucht ja genau diese Westorientierung zu verhindern.

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