
„Das ist eine überaus bittere Entwicklung“
Die Welt
Angela Merkel blickt selbstkritisch auf den internationalen Militäreinsatz in Afghanistan. Er sei „nicht so geglückt, wie wir uns das vorgenommen haben“. Daraus müsse man Lehren ziehen „und seine Ziele auch kleiner fassen“.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den internationalen Einsatz in Afghanistan als Enttäuschung bewertet. Jenseits der Bekämpfung des Terrorismus sei der fast 20 Jahre währende Einsatz „nicht so geglückt, wie wir uns das vorgenommen haben“, sagte die CDU-Politikerin am Montagabend vor der Presse in Berlin. „Das ist eine Erkenntnis, die ist bitter.“ Die Bündnispartner müssten sich eingestehen, „dass das keine erfolgreichen Bemühungen waren“. Daraus müsse man Lehren ziehen „und seine Ziele auch kleiner fassen“ bei solchen Einsätzen. „Seit dem Abzug der ausländischen Truppen müssen wir erleben, wie die Taliban in geradezu atemberaubender Geschwindigkeit Provinz für Provinz, Stadt für Stadt wiedererobern und das ganze Land erneut unter ihre Kontrolle gebracht haben. Das ist eine überaus bittere Entwicklung“, sagte Merkel.
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