
„Das Afghanistan von heute ist ein ganz anderes Afghanistan als das von 2001“
Die Welt
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat an die Taliban appelliert, die sichere Abreise der Menschen am Flughafen von Kabul zu ermöglichen. Zugleich kritisierte er das „Versagen der afghanischen Führung“. In dem Land spiele sich „eine Tragödie“ ab.
Der Generalsekretär der Nato, Jens Stoltenberg, hat die Mission westlicher Truppen in Afghanistan in den vergangenen zwei Jahrzehnten verteidigt. „Das Afghanistan von heute ist ein ganz anderes Afghanistan als das von 2001“, sagte Stoltenberg bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Dank des Militäreinsatzes sei eine neue Generation von Männern und Frauen aufgewachsen, die in der Lage gewesen sei, Bildung in Anspruch zu nehmen, an politischen Prozessen teilzuhaben, eigene Geschäfte zu führen und von einer lebendigen Medienlandschaft zu profitieren. Diese Entwicklung könne man nicht einfach so rückgängig machen, sagte Stoltenberg. Die Welt müsse weiterhin die Geschehnisse im Land verfolgen und ein „stabiles und friedliches Afghanistan“ unterstützen. In den letzten zwei Jahrzehnten habe es zudem keine Terroranschläge in Nato-Ländern gegeben, die von Afghanistan ausgegangen seien.
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