
„Damit die Geflüchteten ihre kulturelle Identität pflegen können“
Die Welt
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagt, warum Deutschland ukrainischen Flüchtlingen nicht nur mit Integrationsangeboten helfen sollte. Mit Blick auf die Energie-Versorgung pocht er auf maximalen Pragmatismus. Bei der inneren Sicherheit meldet er eine „echte Trendwende“.
WELT AM SONNTAG: Herr Wüst, seit gut neun Wochen wütet der Krieg in der Ukraine. Bisher sollen fast 390.000 Flüchtlinge in Deutschland angekommen sein. Wie viele hat NRW aufgenommen?
Hendrik Wüst: Bei uns sind im Moment rund 130.000 Menschen, die häufig privat untergekommen sind. Die Solidarleistung und der Wille zur Hilfe durch die Bevölkerung sind weiterhin beeindruckend.

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












