
„Bund und Länder zeigen aufeinander. Davon ist noch kein Kind klug geworden“
Die Welt
Ministerin Stark-Watzinger (FDP) zeigt sich von scharfer Kritik an ihrem „Bildungsgipfel“ unbeeindruckt und widerspricht dem Ruf, der Kanzler müsse aktiv werden. Die geplante „Taskforce Bildung“ kommt leidlich gut an – eine Teilnehmerin sieht sie als „Kirsche auf der Torte des Lustlos-Gipfels“.
Es hatte viel Kritik gegeben an diesem sogenannten Bildungsgipfel von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). Ein Gipfel, an dem außer dem Hamburger Bildungssenator Ties Rabe und der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), der ohnehin bald aus dem Amt scheidenden Berliner Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (beide SPD) kein weiterer der 16 Kultusminister teilnimmt?
Dem es an „professioneller Struktur“ fehle und er so zur „reinen PR-Show“ wird, wie Hessens Kultusminister Alexander Lorz monierte und der somit zu einer „lustlosen Abarbeitung des Koalitionsvertrags“ geraten müsse, wie seine Kollegin Karin Prien (beide CDU) aus Schleswig-Holstein sekundierte?

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












