
„Beste Bildung“ heißt in Mecklenburg-Vorpommern eine Verkürzung der Lehrerausbildung
Die Welt
Die künftige Regierung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und der Linkspartei in Mecklenburg-Vorpommern will den Lehrermangel bekämpfen. Mit einer umstrittenen Methode: Die Ausbildung von Lehrkräften soll verkürzt werden. Bildungsexperten sind empört.
Es wirkt wie ein Fehlstart. Aber wie ein Fehlstart, der Simone Oldenburg passierte, bevor sie überhaupt angetreten ist. Denn noch ist die Linke-Fraktionschefin im Schweriner Landtag nicht Bildungsministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Bloß gehandelt wird sie für das Amt während der Verhandlungen über eine rot-rote Koalition. Aber für Empörung sorgt Oldenburg schon jetzt.
Auslöser waren Äußerungen der früheren Schulleiterin am vergangenen Samstag nach einer weiteren Runde der Koalitionsverhandlungen mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Harmonisch seien die Gespräche gewesen, betonten beide Frauen.

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












